Unsere Gateways: Bindeglied zwischen Fahrzeugplattform und Funktionsmuster


  • CLAUS Gateways sind schon seit vielen Jahren im Einsatz und haben sich als robuste und äußerst flexible Hilfsmittel beim Aufbau von CAN Netzwerken in Test- und Versuchsfahrzeugen bewährt. CLAUS ist eine Familie sehr flexibler und programmierbarer CAN Gateways, die zum Rapid Prototyping in Test- und Versuchsfahrzeugen eingesetzt werden. CLAUS I basiert auf einer Renesas M16C Mikrocontroller Architektur, die von Haus aus zwei fest eingebaute CAN Controller sowie eine Vielzahl weiterer paralleler und serieller Schnittstellen mitbringt. Die CLAUS Gateways stellen all diese Funktionen konfigurierbar zur Verfügung.
    Kein anderes Gateway Produkt im Markt erlaubt diesen Grad an Konfigurierbarkeit durch den Anwender.
    Dabei wird der Anwender aber nicht alleine gelassen mit seinen vielen Freiheitsgraden. Eine Reihe von fertig konfigurierten CLAUS Geräten und eine reichhaltige Software Sammlung machen den Einsatz von CLAUS Gateways besonders leicht.
    Software für CLAUS zu schreiben ist einfach. Eine Reihe von Werkzeugen zur Software Entwicklung stehen - zum Teil kostenlos - im Internet bereit. Ein vollständiges und leistungsfähiges Tool ist zum Beispiel die von Renesas bereitgestellte HEW Entwicklungsumgebung.
    Code Beispiele und weiter Informationen gibt es auf www.claus-tools.de

    Diverse Varianten von CLAUS Gateways sind verfügbar. Hier ist eine kleine Auswahl:

    • CLAUS I Gateway: Das Basisgerät

    • Das Basisgerät der CLAUS I Gateway Familie verfügt über zwei ISO 11898 kompatible CAN Ports mit variabler Datenrate bis 1Mbps. Die Abschlusswiderstände für den CAN Bus sind schaltbar. Zusätzlich stehen zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung, von denen eine zur Programierung des Gateways verwendet wird. In der USB Version ersetzt ein FTDI Controller diese serielle Schnittstelle und ermöglicht so den direkten Anschluss an einen USB Port. Das Basisgerät hat über zwei 50poligen Steckerleisten eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten.


    • CLAUS I Display


    • Auf 2×16 Punktmatrix Zeichen können sehr schnell Informationen dargestellt werden, die ansonsten nur indirekt aus dem Netzwerk auslesbar sind. Kommt eine bestimmte Nachricht auch wirklich an einem bestimmten Knoten an und wenn ja, wie oft? Ist ein Fehler im Netzwerk aufgetreten? Erwartet ein Steuergerät eine Eingabe?

      CLAUS-Display besteht aus einem Grundgerät mit zwei CAN-Bus Interfaces sowie dem Programmieranschluss, der wahlweise als serielle oder als USB Schnittstelle zur Verfügung steht. Die Programmierung ist denkbar einfach: eine mitgelieferte Bibliothek umfasst Funktionen zur Ausgabe von Zeichen und Zeichenketten sowie zur Kontrolle des Displays.


    • CLAUS I QUAD

    • Allen CLAUS Gateways sind die zwei CAN Anschlüsse der Basiskonfiguration gemein. Diese werden von der verwendeten Hardware genauso bereit gestellt, wie die zugehörigen CAN Controller Dienste wie CAN Slots, Maskenregister und Interrupts. Für viele Anwendungen sind zwei CAN Interfaces genug, da in der Regel nur ein neues Steuergerät in einem bestehenden Netz ausprobiert werden soll. Es gibt aber auch Anwendungsfälle, bei denen 3 oder mehr CAN Busse beeinflusst werden müssen und ein Standard CLAUS nur in kaskadierter Form einsetzbar wäre. Aus diesem Grund haben wir CLAUS-QUAD entwickelt.

      Ziel war es, das bisherige Programmiermodell nicht zu verändern. D.h. es sollten keine neuen Prozessoren zum Einsatz komen, die den Wechsel auf eine andere Tool- Chain notwendig machen würden. Deswegen basiert auch CLAUS-QUAD auf dem Renesas M16C Mikrocontroller, der die Nutzung aller bisherigen Software unverändert möglich macht. Durch einen zweiten M16C Mikrocontroller werden zwei weitere CAN-Ports zur Verfügung gestellt, die zum Basis CLAUS identische Eigenschaften haben. Der Slave- Controller ist mit dem Basis Controller über Ports verbunden, damit die Nachrichten von allen vier CAN Bussen im Gateway verarbeitet werden können.

      Die Anwendung von CLAUS-QUAD ist denkbar einfach, da der Slave-Controller eine fest vorgegebene Konfiguration hat und gar nicht programmiert werden muss. Für den Basis-Controller wird eine Bibliothek mitgeliefert, die das Senden und Empfangen von CAN Nachrichten auf den zwei zusätzlichen Ports übernimmt und transparent an den Slave-Controller weiterreicht.
    • CLÄUSCHEN: Der Mini CLAUS mit Maxi Nutzen


    • Im Büro sind automobile Gateways machmal etwas umständlich, weil immer eine 12V Versorgung zur Verfügung gestellt werden muss. Wenn am Schreibtisch schnell mal etwas entwicklet werden soll, dann eignet sich unser CLÄUSCHEN besonders gut. Es ist die kleine Variante der Gateway Plattform, die zum Anschluss und zur Programmierung lediglich in den USB Port gesteckt werden muss. Es ist keine separate Stromversorgung notwendig und auch die Programmierung erfolgt ohne Schalter und Tasten.

      CLÄUSCHEN verfügt über ein CAN Interface und eine ganze Reihe von weiteren analogen und digitalen Schnittstellen. Das Besondere ist, dass die Software 100% kompatibel zur CLAUS I Plattform ist. Das Programmierfile kann direkt in die Basisplattform gespielt werden.